Hund und Horn begeistert in Piesport zahlreiche Besucher
Nahezu 80 Jagdhunde präsentierten gemeinsam mit ihren Führerinnen und Führern beim „Tag des Jagdhundes“ eindrucksvoll ihr Können. Auf dem Vereinsgelände des SV Piesport demonstrierten die jagdlich ausgebildeten Vierbeiner ihre vielfältigen Fähigkeiten für eine waidgerechte Jagdausübung. Gleichzeitig zeigten sie, dass sie nicht nur zuverlässige Arbeitspartner im Revier, sondern auch treue Familienmitglieder und enge Begleiter des Menschen sind.
Ein besonderer Programmpunkt war die Vorführung der Kadaverspürhunde zur Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die speziell ausgebildeten Hunde zeigten eindrucksvoll ihre wichtige Aufgabe bei der Suche nach Schwarzwildkadavern. So demonstrierte ein Deutsch-Drahthaar (DD) das sogenannte Bringselverweisen – eine Suchtechnik, bei der der Hund einen kontaminierten Kadaver findet und dessen Fund seinem Hundeführer zuverlässig anzeigt, ohne direkten Kontakt zum Kadaver aufzunehmen.
Rund 200 interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Vielfalt der Jagdhunderassen sowie deren unterschiedliche Einsatzgebiete kennenzulernen. Die Hundeobleute Ralf Lehnertz, Torsten Manikowski und Edmund Kohl von der Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz erläuterten gemeinsam die einzelnen Vorführungen und gaben spannende Einblicke in die Ausbildung und den praktischen Einsatz der Jagdhunde.
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich unter der Leitung von Hornmeister Christoph Hayer. Mit traditionellen Jagdsignalen und jagdlicher Musik begleiteten sie die Veranstaltung. Christoph Hayer, Obmann für das Brauchtum und Hornmeister der Kreisgruppe, begrüßte die Gäste zudem mit einem kurzen Grußwort.
Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung war der Besuch der Staatssekretärin Dr. Kristina Brixius. Sie informierte sich vor Ort über die wichtige Arbeit der ASP-Kadaverspürhunde und konnte deren Leistungsfähigkeit bei den Vorführungen aus nächster Nähe erleben.